Samstag, 3. August 2013

[Rezension] Die roten Blüten von Whakatu


Autorin: Inez Corbi
Titel: Die roten Blüten von Whakatu
Taschenbuch (343 Seiten)
Verlag: cbj
Sprache: Deutsch
Preis: 7,99€

Inhalt:
Neuseeland 1844: Wie viele andere Emigranten hoffen die 15-jährige Waise Lina und ihre kleine Schwester Rieke auf einen Neuanfang am anderen Ende der Welt. Lina findet beim deutschen Farmer Treban eine Stelle als Hausmädchen - und verliebt sich prompt in dessen Sohn Alexander. Doch er scheint ein Geheimnis vor ihr zu verbergen...
(Quelle: Buchrücken)

Meine Meinung:
"Die roten Blüten von Whakatu" ist das erste Jugendbuch von Inez Corbi und es ist wirklich gut.
In diesem Roman geht es darum, dass Lina (Karolina) und Rieke (Friederike) zusammen nach Neuseeland reisen um dort ein neues Leben anzufangen. Ihr Vater wollte auch immer auswandern, aber sie haben nie das Geld dafür zusammen gespart gehabt. Er wollte zwar nach Amerika auswandern, aber Lina sieht aber auf einer Zeitschrift, dass man umsonst nach Neuseeland auswandern kann. Sie entscheiden sich dafür und sie finden nicht sofort eine Stelle, wie auf dem Buchrücken steht. Lina sucht einen ganzen Tag nach einer Stelle und wird nie genommen.
Ich finde, dass Buch wurde sehr gut geschrieben, also, dass man sehr gut mit kommt. Man möchte am liebsten immer weiter und weiter lesen. Die Geschichte selbst ist ausgedacht, doch ein paar Personen gab es doch, nur dass sie in Wahrheit einen andere Namen hatten (die Hauptpersonen gab es nicht wirklich), auch die Tatsache, dass viele Leute nach Neuseeland um 1844 gereist sind, stimmt.
Die Charaktere sind sehr nett, mit der Ausnahme von Mr. Seip, aber einen gibt es ja mindestens immer. Rudolf ist jetzt zwar auch nicht mein Lieblingscharakter, aber das hat einen Grund (er hat Lina geheiratet und ist der Vater von Alexander). Sonst sind die Charaktere alle sehr lieb.
Das Ende ist ein bisschen Schade, aber im Prinzip trotzdem wunderschön.

Cover:
Die auf dem Cover abgebildete Landschaft soll, glaube ich, Neuseeland darstellen, bzw. ein  Teil von Neuseeland, wenn das so ist, dann passt das Cover gut zur Geschichte. Am Rand sind die roten Blüten abgebildet von denen im Cover gesprochen wird und die im Buch auch kurz genannt wurden, also passt das Cover zum Titel und eigentlich auch zur Geschichte und sieht auch noch gut aus.
Der Titel passt einiger Maßen, denn die Blüten kommen halt auch nur einmal so richtig vor und nicht einmal an der Stelle sind sie so richtig wichtig. Trotzdem passt der Titel wenigstens ein bisschen.

Fazit:
Das Fazit ist für mich klar. Dieses Buch ist wunderbar, die Geschichte, die Charaktere und auch Cover und Titel sind wunderbar. Nur eine Sache stört mich und dafür gibt es ein halbes Herz Abzug (der Grund ist oben in schwarz).

4,5 von 5 Herzen.

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D

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