Sonntag, 11. August 2013

[Rezension] Alles dreht sich


Autorin: Rosemarie Eichinger
Titel: Alles dreht sich
Taschenbuch (200 Seiten)
Verlag: Chicken House
Sprache: Deutsch
Preis: 13,99€

Inhalt:
Max will, dass wir die ganze Sache systematisch angehen, und er sagt, es gibt Schlimmeres. Und irgendwie hat er Recht. Im Gegensatz zu Max weiß ich nur nicht, wie ich meinen Gehirntumor systematisch angehen soll. Allerdings bin ich auch nicht gestört und psychisch labil. Das ist Max' Privileg. Mit einer Liste fängt es an. Was man unbedingt noch tun muss, bevor man abkratzt. Und plötzlich sind wir mittendrin in unserer Aktion. Weil wir etwas unternehmen wollen gegen die ganze Ungerechtigkeit. Sogar Pia macht mit. Weil man nicht wegschauen darf. Das ist das Wichtigste. Mehr oder weniger. Jedenfalls  gehört es zu den wichtigen Dingen. So wie Max und Pia.
(Quelle: Buchinnenseite)

Meine Meinung:
Ich muss ehrlich sein, ich habe mir das Buch irgendwie besser vorgestellt. Nicht das es schlecht ist, es ist nur nicht so ganz nach meinem Geschmack. Teilweise fand ich es ja auch wirklich gut, nur einfach nicht immer.
Ich habe von diesem Buch nicht sehr viel erwartet. Trotzdem habe ich das Gefühl, wurden die Erwartungen, die ich hatte, nicht ganz erfüllt. Und ich hatte wirklich nicht viele Erwartungen. Ich will damit nicht sagen, dass das Buch schlecht ist oder so, ich möchte damit einfach nur sagen, dass "Alles dreht sich" auf jeden Fall nicht mein Lieblingsbuch ist und auch nicht werden wird.
Das Einzige was mich irgendwann wirklich genervt hat, war der Schreibstil und das ist natürlich nicht sehr vorteilhaft. Teilweise ging es eigentlich, aber teilweise hat es mich irgendwie doch genervt. Das Buch ist aus drei verschiedenen Sichten geschrieben und man muss immer erst herausfinden aus welcher Sicht es denn jetzt ist. Es ist aus der Sicht von Linda, Max und Pia geschrieben. Ich sollte vielleicht einmal sagen, was mich genau am Schreibstil genervt hat. Es war, dass teilweise immer wieder ein Satz dreimal oder öfter wiederholt wurde. Die Kapitel sollen ja so sein, wie die Gedanken von den drei Personen sind, aber wer wiederholt denn immer wieder alles dreimal in Gedanken oder sonst wann. Das ist für andere vielleicht nicht so nervig und ich kann auch nicht genau sagen, warum es mich nervt, aber mich nervt es halt. So viel dazu.
Jetzt zu den Charakteren. ich mag die Charaktere eigentlich. Obwohl Max am Anfang so blöd war und sie angelogen hat in einer Angelegenheit in der man nicht lügen sollte. Aber er sagt ihr immer hin noch die Wahrheit gesagt und sich bei ihr entschuldigt. Mehr fällt mir irgendwie nicht zu den Charakteren ein.
Das Ende, tja, das Ende. Ich würde nicht sagen, dass es sehr vorrausehbar ist. Es ist offen, nicht so offen das es einen zweiten Teil geben müsste sondern so offen, dass der Leser sich das Ende selbst denken darf.

Cover:
Das Cover reißt einen jetzt nicht unbedingt vom Hocker. Es ist halt nur gelbe Schrift auf blauem Hintergrund zu sehen. Ich kann nicht wirklich sagen, ob es nun zum Buch passt oder nicht, denn es ist halt nicht mehr.
Der Titel passt aber auf jeden Fall. Dieser Satz wird nämlich oft genug genannt, zwar nicht laut aber in Gedanken. Immer und immer wieder. Ob es jetzt der perfekte Titel ist? Das kann jeder für sich selbst entscheiden.

Fazit:
Dieses Buch ist nicht schlecht, aber nicht unbedingt mein Lieblingsbuch. Die Kapitel sind aus drei verschiedenen Sichten geschrieben, die eine aus der Sicht von Linda, die nächste aus der Sicht von Max und die andere aus der Sicht von Pia. Die Charaktere sind eigentlich ganz nett. Der Titel passt zur Geschichte, ob das Cover zur Geschichte passt, bin ich mir nicht wirklich sicher, denn es ist nicht wirklich viel drauf zu sehen.

Ich gebe dem Buch 2 von 5 Herzen, denn der Schreibstil ist nicht vollkommen unwichtig.

 Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)
Bis heute (1.1.2014) waren es noch 4 Herzen, aber ich konnte eben nicht glauben dass ich diesem buch so viele Punkte gegeben habe, weil ich es wirklich nicht mochte und deshalb sogar abgebrochen habe, deshalb habe ich das jetzt nochmal geändert!

2 Geblubber:

Lotta Lunatic hat gesagt…

Hallöchen Marianne (:
Ich finde deine Rezension ist gut gelungen und muss sagen, dass ich den Schreibstil in einer Geschichte eigentlich neben der Story am wichtigsten finde ;)

Liebst, Lotta

Marianne Kastern hat gesagt…

@ Lotta
Ich freue mich, dass dir die Rezension gefallen hat. Ich finde den Schreibstil jetzt nicht Grotten schlecht, sondern eher nicht so gut, weil mich einfach nur dieses ständige Wiederholen genervt hat. Aber es stimmt schon dass der Schreibstil mit das wichtigste am Buch oder auch an der Geschichte ist.
Liebe Grüße,
Marianne

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