Freitag, 30. August 2013

[Filmrezension] Percy Jackson 1


Originaltitel: Percy Jackson & the Olympians: The Lightning Thief
Titel: Percy Jackson – Diebe im Olymp
Autor: Rick Riordan
Genre: Buchverfilmung, griechische Mythologie
Altersfreigabe: 12
Erscheinungsjahr: 2010
Länge: 120 Minuten
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Buch Rezension
Percy Jackson 2

Darsteller
Percy Jackson - Logan Lerman
Grover Underwood - Brandon T. Jackson
Annabeth Chase - Alexandra Daddario
Luke Castellan - Jake Abel

Inhalt:
Percy Jackson staunt nicht schlecht, als er erfährt, dass er kein normaler Teenager, sondern als Sohn von Poseidon ein Halbgott mit übernatürlichen Fähigkeiten ist - und ein schwerwiegendes Problem hat. Denn Zeus persönlich verdächtigt ihn, den mächtigen Herrscherblitz gestohlen zu haben, ohne den die Welt in einem Krieg zwischen den Göttern unterzugehen droht. Zusammen mit dem Satyr Grover und der hübschen Halbgöttin Annabeth muss Percy den Blitz finden und den eigentlichen Dieb zur Strecke bringen...
(Quelle: "DVD-Rücken")

Meine Meinung:
Ich habe den Film heute geguckt, weil ich vorhabe morgen "Percy Jackson 2" im Kino zu sehen. Diesen Film kann man nicht nur von der guten und der schlechten Seite sehen, man kann ihn auch von der "Ich-habe-das-Buch-nicht-gesehen"-Seite und der "Ich-habe-das-Buch-gelesen"-Seite sehen. Ich habe die ersten vier Bücher schon gelesen und als ich den Film das erste Mal gesehen habe, hatte ich das Buch gerade bis zur Hälfte ungefähr schon durch. Das ist bei mir also eher die zweite Seiten-Möglichkeit.
Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, bin ich halb ausgerastet, dass können vielleicht diejenigen verstehen, die das Buch schon gelesen haben und den Film gesehen haben. Eigentlich ist der Film gut, eigentlich sogar sehr gut, aber wenn man eine romangetreue Verfilmung sehen möchte, dann ist man hier nicht wirklich richtig. Es ist ja klar, dass Buchverfilmungen "frei" nach dem Buch sind, aber was hatte der Film noch groß mit dem Buch gemeinsam? Es wurden nicht nur große Sachen weggelassen, dass hätte ich vielleicht verstehen können, man kann halt nicht alles verfilmen, ob es nun an Möglichkeiten oder Geld liegt, aber es wurden teilweise auch so kleine Minisachen, wie die Haarfarbe geändert. So was kann man nun wirklich ändern, das ist jetzt keine wirklich große Sache, dass würde ich ja noch hin kriegen.
Dass soll euch bitte nicht von dem Film abschrecken! Der Film IST nämlich gut, aber wenn man das Buch gelesen hat, ist man enttäuscht, zumindest war es bei mir so. Jetzt habe ich den Film, aber auch schon öfter gesehen und habe mich langsam daran gewöhnt und mag ihn auch immer mehr, solange ich nicht an die Romanvorlage denke.
Um das noch ein bisschen genauer zu erklären: Die komplette Handlung wurde umgekrempelt; Percy verbringt viel weniger Zeit im Camp; beim Flagge erobern, sind Annabeth und Percy eigentlich in derselben Gruppe; als erstes wissen sie nicht wer der Vater von Percy ist; Percy haut nicht ab, er bekommt einen Auftrag; außerdem ist es im Buch noch viel jünger. Und dann noch eine ganze Menge anderer Dinge. Was ich aber einfach so unlogisch finde, ist, dass als Ms. Dodds das erste Mal vorkommt, gesagt wird, sie sei die neue Mathelehrervertretung, aber sie schreibt ein Zitat an die Tafel und fragt, ob jemand weiß, was einem das Zitat sagen soll. So was macht man nicht in Mathe! Oder habe ich mich verhört?
Egal, weiter! Ich möchte euch ja auch noch gute Sachen erzählen. Die Schauspieler sind super, sie spielen ihre Rollen spitze, was aber auch ein bisschen blöd wäre, wenn das nicht so wäre... Die Charaktere mag ich auch, auch wenn sie nicht so sind wie im Buch. Wie die Götter dargestellt wurden, fand ich auch interessant, auch wenn das auch nicht genau wie im Buch war.
Im Klartext, bedeutet das eigentlich, dass man den Film nicht mit dem Buch vergleichen darf, sonst kann man so gut wie gleich wieder aufhören.

Cover:
Ich finde das Cover ja persönlich schön, aber es gibt auch so gut wie kein Cover, das ich nicht mag. Auf dem Cover ist eigentlich zu gut wie alles ganz wichtige abgebildet, dass finde ich auch gut daran.
Der Titel ist der gleiche wie der des Buches, also nicht wirklich etwas Besonderes, aber es beschreibt ein bisschen den Film und das Buch auch.

Fazit:
Der Film ist im Grunde genommen gut, aber wenn man ihn zu sehr mit dem Buch vergleicht, kann man eigentlich gleich aufgeben. Das solltet ihr aber nicht machen! Gebt diesem Film eine Chance, denn mindestens eine, hat er verdient!

Eigentlich schon fast unlogisch, aber ich gebe dem Film 4 von 5 Punkten, einfach deshalb, weil eigentlich ein toller Film ist.

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)

Trailer:

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