Freitag, 19. Juli 2013

[Rezension] Im Pyjama um halb vier


Autoren: Gabriella Engelmann, Jakob M. Leonhardt
Titel: Im Pyjama um halb vier
Taschenbuch (237 Seiten)
Verlag: Arena
Sprache: Deutsch
Preis: 12,99€

Inhalt:
Lulu sucht verzweifelt nach Ben, den sie auf der letzten Party kennengelernt hat. Ben sucht nach gar nichts, findet aber plötzlich eine Facebook-Nachricht von irgendeiner Lulu in seinem Posteingang. Die beiden haben sich nie gesehen und dennoch fühlen sie sich gleich beim ersten Kontakt, als hätten sie nur aufeinander gewartet. Von diesem Moment an chatten Lulu und Ben jeden Tag, erzählen sich Dinge, die sie niemand anderen auf der Welt anvertrauen würden. Mehr und mehr erkennen sie, dass nicht alles ist wie es scheint. Aber plötzlich entsteht so ein Gefühl, gegenüber diesem Fremden, den man eigentlich gar nicht kennt.
(Quelle: Buchrücken)

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich mir geholt, weil ich eine ganz tolle Rezension zu dem Buch gelesen hatte und gedacht habe, dass hört sich doch nach einem tollem Buch für mich an und so ist es auch.
Das Buch ist nicht so wie sonst eigentlich immer ganz normal geschrieben, sondern es ist so wie ein Chat geschrieben. Ein Chat zwischen zwei jungen Leuten, die sich davor noch nie gesehen haben, zumindest nicht bewusst. Zwischendurch sind auch mal Umfragen, wo zum Beispiel Ben fragt, ob Ballett Sport ist, darauf antworten dann verschiedene Leute mit verschiedenen Ansichten. Ich finde das Buch auch wegen diesem Schreibstil gut, weil man so das Buch schneller durch kriegt und weil es mal was anderes ist. Einmal sind auch SMS dabei, aber sonst sind das nur Chats oder ganz normale Nachrichten.
Lulu und Ben erzählen sich alles (bis auf ein paar Lügen, die sie von Anfang haben und erst ziemlich am Ende beichten) und dadurch erfährt man auch was sonst so in ihrem Leben passiert. Ich glaube aber nicht wirklich, ob so etwas wirklich mal passiert ist oder passieren kann, dass man einfach so eine Nachricht von jemand wild fremdem bekommt und man sich am Ende richtig anfreundet. Trotzdem, finde ich, ist eine ganz schöne Idee, die sich auch sehen lässt.
Die Nachrichten werden erst langsam länger, dann durch einen Streit wieder kürzer und dann wieder länger, also hat man auch ab und zu richtig zu lesen. Aber teilweise können die Daten, die über den Chats/Nachrichten stehen nicht stimmen, weil wenn man am Samstag chattet und dann sagt an diesem Samstagabend war etwas blödes, ist das schon ein bisschen unlogisch, aber das ist nicht so schlimm.
Wie die Charaktere von den beiden sind, weiß man jetzt nicht ganz genau, weil sie nicht unbedingt wirklich so sind wie sie in den Chats vorgeben zu sein. Also kann ich jetzt nicht so viel dazu sagen, aber eigentlich kamen mir die beiden sehr sympathisch vor.
Das Ende ist für dieses Buch eigentlich ziemlich klar, aber trotzdem wunderbar.

Cover:
Ich weiß jetzt nicht wirklich, warum auf dem Cover zwei Paar Füße sind, aber ich finde das Cover jetzt nicht hässlich und es ist, meine Meinung, auf jeden Fall ein Cover, dass auf sich aufmerksam macht. Mal ganz ehrlich, wie viele Cover gibt es schon auf denen fast nur Füße sind?
Den Titel verstehe ich nicht wirklich. Was hat das mit der Geschichte zu tun, dass man im Pyjama ist und es halb vier ist?

Fazit:
Das Buch ist gut zu lesen, die Geschichte ist schön. Die Charaktere kommen sympathisch rüber, aber Cover und Titel passen, meiner Meinung nach, nicht ganz zum Geschehen.

Trotzdem vergebe ich 4 von 5 Herzen, Punktabzug nur wegen Cover und Titel und Kleinigkeiten.

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)

1 Geblubber:

Anonym hat gesagt…

Der Titel ist ganz klar:
- im Pyjama weil nachts!
- und wahrscheinlich chatten die auch mal ein bisschen später, deshalb um halb vier!

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