Samstag, 1. Juni 2013

[Rezension] Die Nacht, die kein Ende nahm



Autoren: Frederik Hetmann, Harald Tondern
Titel: Die Nacht, die kein Ende nahm - In der Gewalt von Skins
Taschenbuch (125 Seiten)
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Sprache: Deutsch
Preis: 5,99€

Inhalt:
Ein einsam gelegenes Hotel an der mecklenburgischen Ostseeküste: Susan und Nemed aus Berlin machen dort mit ihrer Klasse Ferien. Eines Abends werden die beiden im nächsten Ort von einer Gruppe Skinheads abgefangen und gezwungen, die Skins ins Hotel zu führen. Eine Nacht des Schreckens beginnt...
Gewalt -  wie reagieren die Kinder, wie die Lehrer darauf? Verhalten sie sich anders als erwartet? Ein realer Vorfall hat die beiden Autoren zu dieser spannenden und zugleich bedrückenden Geschichte angeregt.
(Quelle: Buchrücken)

Meine Meinung:
Im Voraus kann ich eines sagen: Es ist auf jeden Fall besser als ich gedacht habe. Das Buch ist jetzt nicht so der Knüller, aber es ist auch nicht wirklich schlecht und dadurch, dass es wenige Kapitel hat und auch die Seitenanzahl gering ist, bekommt man das Buch schnell durch.
Das Buch wurde aus fünf verschiedenen Sichten geschrieben. Drei, der Sichten, sind die eines Schülers der Klasse R7, eine weiteres Kapitel ist aus Sicht eines Lehrers geschrieben und das andere aus der Sicht eines Skinheads. Insgesamt gibt es acht Kapitel. Die Sichten von zwei Schülern kommen öfters. Nach jedem Kapitel kann der Erzähler gewechselt sein, es steht, aber immer oben, aus wessen Sicht es geschrieben ist.

Dass, das Buch von einer realen Geschichte inspiriert wurde, schockiert mich. Es schockiert mich das manche Menschen zu so was im Stande sind. Das ist einfach unmöglich.
Trotzdem ist das Buch ganz gut. Was mich aber noch irritiert ist das Ende, beziehungsweise der letzte Satz. Ich will ihn jetzt nicht noch hier hin  schreiben, da es ja der letzte Satz ist.

Cover:
Wer genau auf dem Cover zu sehen ist, weiß ich nicht. Es dürfte aber kein Skinhead sein, da die meisten der Skinheads im Buch eine Glatze hatten. Es könnten Nemed oder Matthias sein, dass sind die, so würde ich sagen, beiden Hauptcharaktere. In diesem Buch gibt es ja eigentlich keine richtigen Hauptcharaktere, da es ja um die komplette Klasse geht, aber egal. Aber mit dem Cover kann ich trotzdem nicht viel anfangen. Ich glaube es soll einfach nur gut aussehen.
Der Titel passt sehr gut, da die Nacht für die betroffenen kein richtiges Ende finden wollte. Es ging immer weiter und weiter, bis zum nächsten Tag als die Polizei kam. Also passt der Titel im Gegensatz zum Cover gut.

Fazit:
Das Buch war einigermaßen gut. Es ist jetzt nicht das beste Buch was es gibt, aber es ist eigentlich ganz gut für zwischendurch. Das Cover passt nicht unbedingt zum Buch, der Titel hingegen passt sehr gut.

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Herzen, weil es dafür, dass es eine Schullektüre ist ganz gut war.

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)

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