Samstag, 30. März 2013

[Rezension] Elfenkuss


Autorin: Aprilynne Pike
Titel: Elfenkuss
Originaltitel: Wings
Hardcover (347 Seiten)
Verlag: cbj
Sprache: Deutsch
Preis: 16,95€
Nächste Teile: 2. Elfenliebe (Spells)
                        3. Elfenbann (Illusions)
                        4. Elfenglanz (Destined)

Inhalt:
Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blütenblätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund David versucht sie herauszufinden, was mit ihr geschieht. Doch erst als sie in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Elternhaus auf den faszinierenden Tamani trifft, erfährt sie die unglaubliche Wahrheit: Laurel ist eine Elfe, die als Kind zu den Menschen gesandt wurde, um das Tor nach Avalon zu beschützen. Als eine Bande mörderischer Orks die magische Elfenwelt bedroht, setzt Laurel alles daran, ihre Aufgabe zu erfüllen. Laurel weiß, egal wie der Kampf ausgeht, sie wird sich am Ende entscheiden müssen: zwischen ihrem Leben als Highschool- Mädchen und ihrer Bestimmung, vor allem aber zwischen dem attraktiven David und dem Frühlingselfen Tamani, dessen grüne Augen sie nicht mehr loslassen.
(Quelle: Klappentext)

Meine Meinung:
Das Buch ist nicht in Ich-Form geschrieben sondern in Sie-Form. Trotzdem kann man sich meiner Meinung nach gut in Laurel hinein versetzten. Obwohl man bei der dieser Erzählperspektive nicht unbedingt immer weiß, was die Hauptfigur denkt oder fühlt, ist das in diesem Buch nicht so. Entweder man kann sich denken was in ihr vorgeht oder es steht im Buch geschrieben. Das Buch war teilweise nicht sehr spannend, aber trotzdem konnte man das Buch nicht sehr lange aus der Hand legen.

Die verschiedenen Charaktere waren mir sehr sympathisch. Sie wurden nicht alle richtig beschrieben, vom Aussehen her, aber dann konnte man seine eigene Fantasy spielen lassen. Tamani und David wurden natürlich am besten beschrieben. David ist ein normaler Junge, der Biologie sehr gerne mag. Tamani ist ein Frühlingself. Als Erklärung es gibt vier verschiedene Elfenarten: Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterelfen. Laurel ist eine Herbstelfe. Jede Elfenart hat eine bestimmte Fähigkeit. Die aber in diesem Zusammenhang nicht wichtig sind.
Bei der Liebesgeschichte handelt es sich um eine Dreiecksbeziehung. Es gibt wieder mal zwei Jungen und eine Mädchen. Die Beiden Jungen sind David und Tamani. In diesem Buch entscheidet sie sich noch nicht, wen sie liebt oder wenn dann nur indirekt. Laurel und Tamani verbindet etwas, was sie nicht versteht. Sie meint ihn zu kennen und das stimmt auch. Laurel wurde in die Welt der Menschen gebracht um ein, für die Elfen wichtiges, Grundstück zu erben. Davor lebte sie in der Elfenwelt, Avalon. Als sie dort lebte waren sie und Tamani beste Freunde, aber dann musste sie vergessen, weil sie schließlich das Grundstück erben musste. David und sie kennen sich aus der Schule, die sie seit kurzem besucht. Er sitzt in Bio neben ihr und hat ihr dabei geholfen, damit fertig zu werden, dass sie eine Elfe ist. Außerdem hat er ihr auch bewiesen, dass sie eine Elfe ist indem er ihr ihre Körperzellen gezeigt hat.
Das Ende war erwartet, obwohl es kein richtiges Ende ist. Man muss jetzt nicht unbedingt weiter lesen, aber es ist halt offen geblieben wen sie wählt und ob sie jemals wieder nach Avalon gehen wird ist auch offen geblieben. Aber sonst war das Ende sehr schön.

Cover:
Das Cover ist so seine Sache. Das Mädchen ist Laurel, das ist klar. Das Bild passt auch, aber es ist halt einfach schon wieder ein Mädchenkopf auf dem Cover. Außerdem liegt ihr eines Auge im Schatten und sieht deshalb erstens anders und zweitens komisch aus. Außerdem hat Laurel keine grünen Augen, sondern fast farblose Augen. Die Flügel sind auch nicht ganz richtig. In diesem Buch haben Elfen nämlich keine Flügel sondern Blüten und das auch nur die weiblichen Elfen. Sie sind außerdem nicht zum Fliegen da sondern zur Fortpflanzung. Es ist wie bei einer richtigen Blume. Elfen sind hier nämlich sehr weit entwickelte Pflanzen. Also stimmen die Flügel auf dem Cover nicht ganz, aber die Farbe ist richtig.
Den Titel kann ich mir nicht richtig erklären. Warum Elfen ist klar, aber warum Elfenkuss? Das weiß ich nicht. Vielleicht weil sie einen Elfen küsst, oder weil sie eine Elfe ist und David küsst? So wirklich erklären kann man sich das nicht. Ich zumindest nicht. Den Titel mag ich trotzdem, passen tut er zwar nicht unbedingt aber trotzdem hat er irgendwas.

Fazit:
Also alles in allem ist das Buch gut geschrieben und die Charaktere sehr nett. Das Ende ist offen und die Liebesgeschichte ist eine Deicksbeziehung. Das Cover passt nicht unbedingt, genauso wie der Titel, doch trotzdem habe beide das gewisse etwas.

Ich vergebe 4 von 5 Herzen.

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)

3 Geblubber:

Anonym hat gesagt…

Ich habe das Buch auch schon gelesen und ich fand es fantastisch. Die Erzählerperspektive hat mich nicht gestört. Deshalb finde ich es hätte min. 4 Herzen verdient.

May hat gesagt…

"Sie meint ihn zu kennen und das stimmt auch. Laurel wurde in die Welt der Menschen gebracht um ein, für die Elfen wichtiges, Grundstück zu erben. Davor lebte sie in der Elfenwelt, Avalon. Als sie dort lebte waren sie und Tamani beste Freunde, aber dann musste sie vergessen, weil sie schließlich das Grundstück erben musste. David und sie kennen sich aus der Schule, die sie seit kurzem besucht. Er sitzt in Bio neben ihr und hat ihr dabei geholfen, damit fertig zu werden, dass sie eine Elfe ist. Außerdem hat er ihr auch bewiesen, dass sie eine Elfe ist indem er ihr ihre Körperzellen gezeigt hat."

Leider ist dieser Teil voller Spoiler, wäre schön wenn du es vielleicht makieren könntest, da es sonst schade wäre, wenn man dass dann schon alles weiß. Ich schenke das Buch meiner Freundin bald zum Geburtstag und ich finde diese ganze Dreicksgeschichte nervt hier richtig, da sie ellenlang hinausgezogen wird und erst am Ende des vierten Bandes eine Entscheidung getroffen wird.

LG May

Marianne Kastern hat gesagt…

@ May
Danke für den Tipp. Ich habe es vergessen an zumarkern. :-) Ja, stimmt schon das die Dreiecksgeschichte nervt. Ich hoffe das sie sich für den entscheidet, den ich auch sympathischer finde. :-) Meine ein Freundin hatte das Buch auch mal gelesen und findet genau den selben Typen gut für sie.

Liebe grüße,
Marianne

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