Sonntag, 3. März 2013

[Rezension] Das geheimnisvolle Lächeln


Autorin: Donna Jo Napoli
Titel: Das geheimnisvolle Lächeln
Originaltitel: The Smile
Taschenbuch (365 Seiten)
Verlag: Schatzinsel
Sprache: Deutsch
Preis: 7,99€

Inhalt:
Das Lächeln der Mona Lisa

Wer war Mona Lisa?
Donna Jo Napoli erzählt ihre Geschichte:

Sie heißt Elisabetta und wird Lisa gerufen. Sie ist die Tochter eines Florentiner Landadligen. Mit fünfzehn wird man sie verloben. Sie hofft, dass es ein Mann sein wird, der ihr gefällt und den sie liebt. Aber sie weiß auch, dass sie sich dem Willen ihres Vaters beugen muss.
Auf einem Ball macht sie Leonardo da Vinci, ein Freund der Familie, mit Giuliano de Medici bekannt – und es ist Liebe auf den ersten Blick. Vor Sehnsucht kann Lisa kaum noch schlafen. Und sie zerspringt fast vor Glück, als Giuliano ihre Liebe erwidert. Heimlich verloben sich die beiden. Doch die Medici haben Macht und Einfluss verloren. Und Lisas Vater hat andere Pläne mit seiner Tochter …
(Quelle: Fischer Verlage)

Meine Meinung:
Es ist ja nicht bekannt wer wirklich die Frau auf dem Gemälde ist, doch ich finde diese Geschichte wirklich sehr passend und auch sehr schön. In der Inhaltsangabe ist ein kleiner Fehler. Zumindest würde ich das so nennen. Dort steht Elisabetta wird Lisa gerufen, doch eigentlich wird sie nur von einer Person Lisa genannt und das auch nicht wirklich sondern "Monna Lisa". Ja, Monna nicht Mona. Erst später sagt Leonardo zu ihr "Mona Lisa". Eigentlich wird sie nur von Giuliano so genannt. Achja, um noch Mona/Monna zu erklären, sie heißt eigentlich "Madonna Elisabetta" aber sie kürzen aber fast alle den Namen zu "Monna" ab.
Jetzt ist der eine Name geklärt. Fehlt nur noch der andere des Gemäldes. Aber vorher möchte ich sagen, dass hier jetzt so ziemlich das Ende erzählt wird. Also wenn ihr das Buch lesen wollt und das Ende noch nicht wissen wollt, rate ich diesen Absatz zu überspringen.
Ich nenne Elisabetta jetzt auch einfach mal Lisa. Lisa leibt Giuliano und er liebt sie, das steht ja auch in der Inhaltsangabe. Sie verloben sich am Tag ihres Balls ohne dass es jemand weiß. Doch Lisa ist eigentlich schon verlobt, das weiß sie aber nicht. Am Tag des Balls wollen die Franzosen durch das Land ziehen und daher müssen die Medici weg, daher können sie ihre Verlobung nicht bekannt geben. Am Ende werden die Medici aus Florenz verbannt und sie muss ihren Verlobten heiraten. Er heißt Francesco del Giocondo. Dadurch verrate ich vielleicht ein bisschen viel von dem Buch, doch sonst kann man es nicht erklären. Sie wandelt es ein bisschen ab und sagt später zu Giuliano, dass sie "La Gioconda" wäre, das heißt "Die Fröhliche". So heißt das Gemälde in Italien. Eigentlich ganz simpel ihre Idee.
Jetzt möchte ich etwas zum Rest der Geschichte erzählen. Dem Schreibstil der Autorin konnte ich gut folgen. Das Buch war gut geschrieben. Die Geschichte war aus der Ich-Perspektive geschrieben, daher wusste man was Lisa denkt und fühlt. Dieser Einblick in sie hat mir geholfen sie zu verstehen und  sie lieben zu lernen. Sie ist eine starke Person. In diesem Buch stirbt ihre Mutter, das sage ich ohne Bedenken, da sie schon ziemlich früh stirbt, das finde zumindest ich. Die verschieden Figuren fand ich sehr nett und ich habe mich mit ihnen gefreut oder war mit ihnen traurig. Ich fand es allerdings sehr traurig, dass sie und Giuliano nicht zusammen gekommen sind. Ich bin so sehr davon ausgegangen. Aber egal. (wer den Absatz davor nicht gelesen hat, will diesen Satz auch nicht lesen). Mehr fällt mir nicht ein.

Cover:
Auf dem Cover ist, denke ich mal, Elisabettas Gesicht zu sehen. Darunter sieht man die Stadt Florenz. Das beides passt gut zu dem Buch, da es um Elisabetta geht, man sich sie aber immer noch selber vorstellen kann (wenn man nicht zu sehr an Mona Lisa denkt), und da es in Florenz spielt, bzw. in der Umgebung von Florenz und in Florenz.
Der Titel passt auch, da die Mona Lisa ein geheimnisvolles Lächeln hat. Es ist kein richtiges Lächeln, aber irgendwie doch. Außerdem wird das Geheimnis von diesem Lächeln enthüllt, zumindest die Version von Donna Jo Napoli.

Fazit:
Ich mag das Buch mit seinen Charakteren und Handlungen, ich bin nur ein bisschen enttäuscht von dem Ende der Liebesgeschichte. Das Cover und der Titel passen gut zum Buch und Thema verraten aber nichts von der Handlung. Ich kann das Buch nur empfehlen. Die Autorin hat sich wirklich eine wunderschöne Geschichte zu dem Gemälde "Mona Lisa"/"La Gioconda"  ausgedacht.
ღღღღ
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Herzen.

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)

2 Geblubber:

cityrella. hat gesagt…

Danke für die schöne Rezension!
Das Buch hört sich super an, ich wollte schon öfters mal etwas über die Mona Lisa (sorry Monna :D) lesen und das scheint ja perfekt zu sein. ;)

Ganz liebe Grüße, Ana

Marianne Kastern hat gesagt…

@cityrella
Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. :-) Es freut mich, dass dir die Reiz gefällt.
Liebe Grüße,
Marianne

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