Sonntag, 20. Januar 2013

[Rezension] Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens


Autorin: Elisabeth Zöller
Titel: Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens
Taschenbuch (215 Seiten)
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
Sprache: Deutsch
Preis: 6,95€

Inhalt:
Eine wahre Geschichte
Lehrer Heimann hat Anton immer mehr auf dem Kieker. Er gibt Strafarbeiten, wenn Anton zuckt. Er schlägt, wenn Anton schweigt. Er lacht ihn aus, wenn Anton stottert. Er spottet, wenn Anton rechnet.
Einer wie Anton hat in der Schule nichts zu suchen. Einer wie Anton hat eigentlich überhaupt kein Recht zu leben. Denn Anton ist behindert, und es ist das Jahr 1941.

Meine Meinung:
Schullektüre ist immer anders als die Bücher, die man sonst liest. Außerdem hat sie immer irgendetwas zum Lernen an sich. Schullektüren sind oft langweilig und/ oder so geschrieben, dass man die Geschichte oder gar das Buch nicht versteht. Doch ich muss sagen, ich habe schon schlimmere Bücher als dieses hier gelesen. Ich habe es sogar noch einmal gelesen. Es ist nicht aus Antons Sicht geschrieben. Der Erzähler erzählt nur das Oberflächlich und ein paar Gedanken und Gefühle von den Personen. Ich mag die Geschichte, da sie war ist und auch nicht schlecht geschrieben. Es gibt keine richtigen Kapitel nur Absätze und das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. In den drei Teilen gibt es sehr viele Absätze. Die meisten davon sind sehr kurz, sodass man sich meistens sagt:"Das kurze Stück kannst du jetzt auch noch lesen." So schafft man das Buch auch relativ schnell durch. Ich würde mir das Buch vielleicht nicht unbedingt einfach mal so holen, aber man muss sagen, dass es nicht schlecht ist. Daher empfehle ich es denen, die gerne geschlichtliche Bücher lesen oder Bücher bei denen die Geschichte stimmt. Achja das habe ich vergessen. Die Geschichte ist traurig und teilweise habe ich gedacht, wie dumm die teilweise zu der Zeit waren, dass sie nicht versucht haben sich zu wieder setzten.

Cover:
Das Cover ist schlicht. Man sieht ein Haus und ober ist ein Junge der aus dem Fenster schaut. Es passt zur Geschichte, da Anton ziemlich am Ende nicht mehr zur Schule gehen und raus gehen darf.

Der Titel passt auch zum Buch. Anton heißt es, weil die Hauptperson Anton heißt und Die Zeit des unwerten Lebens heißt es, weil behinderte damals unwertes Leben waren.

Fazit:
Also alles in allem ist das Buch ein gutes Buch. Mal etwas anderes als Fantasy. Es ist mal eine wahre Geschichte für zwischen durch. Cover und Titel passen zur Geschichte. Also Daumen hoch für das Buch.

Marianne
(Anmerkungen sind erlaubt und eigentlich auch erwünscht, ich möchte lernen :D)

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